Mir passiert folgendes:

Wenn ich bade oder jogge, komme ich in Trance.

Passiert Ihnen das auch?

Trancetiefen in Hypnose

Je tiefer, desto effektiver.

In Abhängigkeit von Ihren Zielen ist eine gewisse Trancetiefe erforderlich, um Veränderungen nachhaltig zu erwirken. In einer tiefen Trance – Sie sind genauso wach, wenn nicht wacher, wie wenn Sie im Alltag für einen kurzen Moment die Augen schließen und sich auf Ihr inneres Geschehen konzentrieren – können vom Unterbewusstsein archivierte Erlebnisinhalte leicht und weniger verfälscht abgerufen werden. Suggestionen wirken posthypnotisch, wenn diese in Übereinstimmung mit Ihren wirklichen Zielen und in Übereinkunft mit Ihrem Unterbewusstsein suggeriert wurden. Als Zeuge verfolgen Sie die Sitzung mit dem inneren wachsamen Auge und Ohr.

Je stärker die Verlagerung der Konzentration und Aufmerksamkeit auf das eigene innere Geschehen, desto tiefer die Trance. Je tiefer die Trance (bis zu einem gewissen Grad), desto nachhaltiger die Wirkung gegebener Suggestionen für Ihre gewünschten Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln.

Leichte Trance

Eine leichte Trance ermöglicht Ihnen offen und in Gewahrsein Ihres ganzen Menschseins (Ihrer ureigenen Ganzheitlichkeit) von Ihrem Erleben zu sprechen. Je nach Atemlage und anderen Faktoren während einer Sitzung kann diese spontan und ohne Suggestionen des Hypnotiseurs eintreten. Sie ist besonders geeignet, wenn Sie in vollem Gewahrsein von sich selbst erzählen, um mir einen Einblick in Ihr inneres Geschehen zu gestatten.

Mittlere Trance

In der mittleren Trance, auch Hypotaxie genannt, können Sie die Gefühle und Bilder früherer Erlebnisse, welche tief verborgen in Ihnen gespeichert sind, wieder erleben. Dadurch lässt sich einfacher feststellen, warum gewisse Blockaden oder immer wieder in der Gegenwart erlebte Konfliktsituationen aufkommen und / oder anhalten. Somit kann zielgerichteter an der Veränderung von Denken, Fühlen und Handeln gearbeitet werden.

Bereits in diesem Stadium kann willentlich Einfluss auf körperliche Vorgänge genommen werden. In der mittleren Trance kann der positive Effekt der Hypermnesie (stark gesteigerte Gedächtnisleistung) für z.B. bessere Lernleistungen hervorgebracht werden.

Tiefe Trance

In der tiefen Trance werden Phänomene möglich, die sich dem Alltagsverstand entziehen. Diese Trancetiefe wird auch als Somnambulismus bezeichnet. Dieser Begriff kann aber wiederum wie der Begriff der Hypnose fälschlich interpretiert werden. Er bedeutet „Schlafwandeln“.  Sinn stiftend kann man ihn noch so deuten, dass während der Alltagsverstand sich in einem schlafähnlichen Zustand befindet, der Tiefenverstand im Unterbewusstsein (Archiv aller Ihrer gespeicherten Inhalte und ausführendes Organ der Prozesse, welche dem Alltagsverstand entzogen sind) zielgerichtet (aufgrund Gabe der Suggestionen) umher wandelt.

Die Steuerung der meisten bekannten Körperfunktionen und die Erzeugung sinnhafter Bilder- und Gefühlswelten wird möglich.

Frühere Erlebnisse aus früheren Jahren können als „damalige“ Person durchlebt werden. Somit lassen sich auch damalige Erlebnisse in der dortigen Vergangenheit im Jetzt durch andere Interpretationen dieser Erlebnisse so verändern, dass diese keinen störenden Einfluss auf die eigene Gegenwart mehr erwirken.