Gedeihen

Psychotherapie in Trance

Portrait von Sergiusz Glapa

Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Sergiusz Glapa

Heilpraktiker auf dem Gebiet der Psychotherapie

Raum, Zeit und Bewegung machen das Leben aus. Unter der Voraussetzung dieser Parameter entwickelt sich das Leben im Bauch der Mutter und setzt sich in seinen zahlreichen Variationen mit eben diesen Parametern in unterschiedlicher Qualität fort. In der Kindheit, in der Schule, im Beruf und in der eigenen Familie im Erwachsenendasein.

Als Heilpraktiker für Psychotherapie ist es mir das wichtigste Anliegen einen Rahmen zu schaffen um diese Parameter von Raum, Zeit und seelischer Bewegung in einer dem Menschen würdigen Qualität anzubieten.

Psychotherapie kann nur dann ohne Symptomverschiebung gelingen, wenn sie Raum, Zeit und Bewegung nicht den Aspekten von  „höher, schneller, weiter“ unterordnet.

Subjektiv

Kein Mensch erlebt einen anderen Menschen wie ein anderer Mensch. Nicht jeder Mensch wird mit jedem Menschen Erfolg haben. Bewertungen sind subjektiv. Autos kann man vergleichen. Psychen nicht.

Therapiethemen

Steckbrief

Wortwärme – Praxis für psychische Metamorphosen
geführt von

Sergiusz Glapa Heilpraktiker auf dem Gebiet der Psychotherapie

Bei welchen Störungen kann trance-integrative Psychotherapie hilfreich sein?

Psychische Störungen

als Einzeltherapie oder Begleittherapie einer psychiatrischen Therapie bei einem Facharzt für Psychiatrie und Neurologie

Psychosomatische Störungen

als ursachen- und psychosupportative Begleittherapie zur körperlichen Therapie bei einem Naturheilpraktiker oder (Fach-)Arzt

Körperliche Störungen

als ursachen- und psychosupportative Begleittherapie zur körperlichen Therapie bei einem Naturheilpraktiker oder (Fach-)Arzt

In welcher Form kann trance-integrative Psychotherapie stattfinden?

trance-integrative emotionsbasierte Kurzzeittherapie

bei einfachen Störungen (z.B. Phobien, isolierte Ängste und psychoreaktive Geschehen) oder Überbrückung der Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz welcher von der Krankenkasse bezahlt wird.

trance-integrative tiefenpsychologische Kurzzeittherapie

bei spezifisch eingegrenzten Lebensthemen mit festgelegtem Fokus. Seit Jahren oder Jahrzehnten bestehende psychische oder psychosomatische Störungen bei sonst guter Lebensführung.

trance-integrative tiefenpsychologische Langzeittherapie

schwierige, chronifizierte, seit Jahren oder Jahrzehnten bestehende psychische oder psychosomatische Störungen. Analyse und Bearbeitung auch der prä- und postnatalen Prägungsphasen.

In welcher Behandlungsfrequenz können die Sitzungsabstände terminiert werden?

wöchentlich

gilt für die tiefenpsychologische Langzeittherapie

alle 2 Wochen

bei emotionsbasierter Kurzzeittherapie und tiefenpsychologischer Kurzzeit- und Langzeittherapie

alle 4 Wochen

bei emotionsbasierter und tiefenpsychologischer Kurzzeittherapie

bei Bedarf

bei emotionsbasierter und tiefenpsychologischer Kurzzeittherapie

An welchen psychischen dimensionen, Bedeutungen und Inhalten kann gearbeitet werden?

strukturelle Störungen

Themen können sein Frustrationstoleranz, Affekektgenerierung und Affektregulierung. Aber auch Näheregulation, Impulssteuerung oder Identität.

Konflikte

Themen können sein emotionale Abhängigkeit, Altruismus, Selbstwertgefühl, Schuldgefühle, fehlende Selbstständigkeit oder Angst vor emotionaler Nähe und Scham. Konflikte bauen oft auf strukturellen Störungen auf.

Belastung und Trauma

Themen können sein Kriegserfahrungen, Unfälle oder erlebte Naturkatastrophen. Aber auch die eigene schwere Erkrankung oder die eines nahen Mitmenschen, der Verlust eines nahen Angehörigen oder Scheidung und Arbeitsplatzverlust.

Ich-Komplex

Hier geht es um das in Stein gehauene Abbild unserer Person. Das "ich" will sich nicht weiterentwickeln, nicht wandeln und hält zu eigenen Ungunsten an bisherigen Überzeugungen, Meinungen und Eigenschaften fest. Es bekämpft und unterdrückt "das" was es auch ist. Probleme mit Veränderungen im Umfeld oder auch einfach nur mit dem Älterwerden. Entstehende Identitätsdiffusion.

Geschwister-Komplex

Tief eingebrannte oder festgefrorene Verhaltensmuster und Empfindungen infolge Geschwisterstellung und Rivalität. Konkurrenzdenken wird dort empfunden wo es nicht angebracht ist. Kollegen, Chefs und sogar Partner werden in gleicher Weise hierarchisch eingeordnet wie dies mit Geschwistern geschehen ist. Bei verlorenem Zwilling lange Suche nach der eigenen Stellung und diffuse Beziehungen zu Gegenübern.

Mutter-Komplex

Was früher Mutter gegeben hat, gibt heute die Welt. Wie ich meine Mutter erlebt habe, so erlebe ich heute die Welt. Welches Verhalten und Gedankengut habe ich von ihr übernommen? Habe ich Ihre Rolle übernommen oder in ihrem Gegenteil rebelliert und bin dadurch nie zu mir selbst gekommen? War sie nie da oder hat sie mich dominiert?

Vater-Komplex

Wie früher Vater mich angeschaut hat, schaut mich heute die Welt an. Wie ich von meinem Vater beurteilt wurde, werde ich heute von der Welt beurteilt. Hat er mich in meinem Rücken mit seiner Stärke gefestigt oder hat er mich wie eine Ameise niedergestampft? Wollte er aus mir eine Kopie seiner selbst machen oder förderte er mich wie ich war?

männliche Archetypen

Integration der reifen männlichen Archetypen wie König, Magier, Liebhaber und Krieger in das eigene bewusste Erlebnis- und Verhaltensvermögen.

weibliche Archetypen

Integration der reifen weiblichen Archetypen wie Jungfrau, Amazone, Heilerin und Herrscherin in das eigene bewusste Erlebnis- und Verhaltensvermögen.

Schattenaspekte

Aufdeckung und Integration eigener ungewollter - durch sich selbst oder Erziehung durch Eltern und Gesellschaft - Eigenschaften und Verhalten. Was mein Leben reichhaltiger machen würde verstecke ich und schaue es mir lieber bei anderen an um sie dafür zu kritisieren.

Praktik

In der Tiefe der Psyche und am Grund der Seele Schätze heben und in der Höhe neue Landschaften entdecken.

trance-integrative Psychotherapie

Warum schreibe ich nicht Hypnosetherapie, sondern trance-integrative Psychotherapie?
Einfach deswegen, weil man Hypnose, den Dauerzustand der Unbewusstheit = störungsanfälliges Leben, nicht behandeln kann. Man kann ihn aber durch die psychotherapeutische Arbeit in Trance Schritt für Schritt verlassen, soweit dies für ein störungsfreies Leben erforderlich ist.

99,9% aller Menschen leben Zeit Ihres Lebens in Hypnose. Von Geburt bis Tod. Wer sich von der Hypnose befreien will, muss Unbewusstes bewusst machen. Unbewusstheit (= Tagesbewusstsein) verlassen. Bewusstsein sein.

Wenn es darum geht, tiefsitzende Konflikte und verdrängte Erlebnisse mit Hilfe Ihrer eigenen Selbstheilungskräfte zu verwandeln. Wenn eine Neubewertung der Vergangenheit eine andere Zukunft gestalten soll und in der Gegenwart mehr Lebensgenuss erfahren werden will.

Gesprächstherapie

Eine Gesprächstherapie welche Sie durch meine Fragen zur selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Reflektion führt.

Möchten Sie sich durch lebensphilosophische Fragen in Einsicht und Erkenntnis bringen? Wollen Sie wissen ob Sie ein guter Mensch sind? Was einen guten Menschen ausmacht? Was ist gut? Ist Moral wichtig? Wie kann ich ein erfülltes Leben leben?

Was ist Liebe? Darf ich lieben? Soll ich lieben?

Gerne nutze ich den Sokratischen Dialog. Einfühlsam und behutsam. Sie achtend und geleitend zur eigenen Erkenntnis führend. Ziel- und lösungsorientiert.
Ein achtendes und achtsames Gespräch kann eine trance-integrative Psychotherapie  wunderbar vorbereiten und diese anschließend Klarheit fördernd ausklingen lassen.

Spektrum MENSCH

Psyche und Körper als Projektionsräume des Organismus Mensch und die Psychosomatik als ihre Schnittstelle.

Psyche

Die fundamentalen emotiven Grundkräfte menschlicher Daseinsempfindung sind Angst ( – [Minus]) und Liebe ( + [Plus]). Aus diesen polaren Kardinalgefühlen Liebe (sich ohne Vorteilsdenken verbinden „wollen“) und Angst ( etwas „ablehnen“) entfalten sich – denken Sie hier an einen Fächer – alle weiteren Gefühle, Emotionen und Affekte.

Psychosomatik

Nachfolgend eine philosophisch-technische Betrachtungsweise.Der Begriff „Psychosomatik“ setzt sich aus den altgriechischen Wörtern ψυχή psyché (altgr. für Atem, Hauch, Seele) und σῶμα soma (altgr. für Körper, Leib) zusammen. Als Ausdruck verbindet dieses Wort somit Psyche und Körper miteinander ohne selbst Körper oder Psyche zu sein.

Körper

In der modernen Schulmedizin wird der Mensch lediglich als Körper (soma) betrachtet. Mit Körper ist eine Zusammenballung von einzelnen Zellen gemeint. Die Geburtsstunde dieser Denkweise lässt sich auf das Jahr 1858 legen, das Jahr in welchem Rudolf Virchow seine „Cellularpathologie“ veröffentlichte. 

Der Mensch ist ein
hochkomplexes,
mulitdimensionales,
ganzheitlich-polar-paradoxes,
sich selbst kreativ organisierendes,
interaktives,
teilweise bewusstes,
überwiegend unbewusstes,
öko-bio-psycho-sozial-global-kosmisches System,
das sich selbst in einem virtuellen,
psycho-symbolischen Selbst-Welt-Modell repräsentiert.

Versuchsweise Definition des SELBST-Systems Mensch

Quelle: Praxis der Analytischen Psychologie, Ein Lehrbuch für eine integrative Psychotherapie, S. 17

Spektrum Therapie

Drei Ebenen in einem Menschen. Der Mensch braucht Pflege. Die Krankheit keinen Krieg. Sich selbst dienen pflegt.

Psychische Störungen

Das es zu psychischen Problemen und Krisen kommen kann, liegt in der letzten Ursache begründet, der, der Angst. Der Angst unabhängig (Depression) leben zu können, der Angst nicht genug zu haben (Burnout, Manie) oder der Angst (unbewusste) Konflikte (Panik) zu erkennen.
Im Unbewussten verborgen wird ein Mangel an Wichtigem oder eine Fülle an Verletzendem versucht in ein Gleichgewicht zu bringen. Oftmals mit vertrauten oder symbolischen Kompensationen. Gutes auffüllen und Schlechtes auflösen sind Ziel der Psychotherapie.

Psychosomatische Erkrankungen

„Etwas geht mir unter die Haut.“, „Ein Problem bereitet mir Kopfzerbrechen.“, „Etwas schlägt mir auf den Magen.“, „Etwas geht mir an die Nieren.“ oder „Ich nehme es mir zu Herzen.“ hat jeder schon mal gehört. Dies muss nicht zur psychosomatischen Erkrankung führen, aber diese Redensarten zeigen, wie sehr wir Menschen spüren können was wir erleben. Als würden uns solche Redensarten in ein unbewusst kulturell wirkendes Programm einbetten. „Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.“ sagte einst Christian Morgenstern.

Körperliche Erkrankungen

Körperliche Erkrankungen können sichtbar sein, verhüllt werden oder unsichtbar im Inneren des Körpers ihr Unwesen treiben. Der Körper kann wie bei einer Adipositas zu viel Volumen haben oder einer Magersucht zu wenig. Er kann sich gekrümmt zeigen oder verspannt. Doch was führt zu seiner Form und seinem Volumen?
Und was verformt das Innere, sind Lebensgeschwindigkeit und Fließgeschwindigkeit der inneren Körpersäfte miteinander verschaltet?
Welchen Einfluss hat die Psyche auf das „immunoneuroendokrine Netzwerk“?

Additive

Vom psychischen Erleben und mentalen Gestalten des Menschen und der Hinzufügung elementarer Zusätze und Hilfsweisen.

Reinkarnationstherapie

Archetypen

Selbsthypnose

Beruf finden

Welcher Beruf ist der richtige für mich?

In welchem Beruf finde ich Sinn und Erfüllung?

Entscheidend ist zu wissen, welchen Interessen und Begabungen ich folgen sollte. Nicht ob ich damit später einmal genügend Geld verdienen werde, denn davon hat der Mensch in jeder Gehaltsklasse nicht genug, wenn sich tief im Unbewussten verborgene Existenzängste befinden.

Habe ich unerkannte Talente, welche durch Erziehung im Elternhaus oder in der Schule überdeckt wurden? Kann ich mich den Bewertungen und Urteilen von Familie, Freunden, Lehrern aber auch der Gesellschaft entziehen, um aus meinem Herzen und meiner Intuition eine tatsächlich „freie“ Entscheidung für meine Berufung eigenständig treffen zu können?

Partner finden

Welcher Partner ist der richtige für mich?

Die meisten Menschen finden diesen richtigen Partner nicht. Sind innerlich „ewig“ auf der Suche, manchmal sogar auch wenn sie sich in einer Partnerschaft befinden.

Es geht dem Menschen dabei um seine „bessere Hälfte“. Das Wesen das mit ihm zusammen Vollkommenheit ausdrücken soll, am äußersten Ende durch die Zeugung der Synthese ihrer beiden Selbst, in der Mündung der Empfängnis und Geburt ihrer sichtbar gewordenen Vollkommenheit im Bild des gemeinsamen Kindes.

Im Unbewussten liegend drückt sich darin der Wunsch nach der eigenen und vor allem autonomen Vollkommenheit aus. Das Vatergott-Muttergott-Prinzip in sich zu verwirklichen.

Leistungssport

Warum verletze ich mich immer wieder an derselben Körperstelle?
Warum bin ich der ewig Zweite?
Warum versagen mir in besonders entscheidenden Situationen die Nerven?
Wie wirkt sich meine psychische Konstitution auf meine Karriere als Leistungssportler aus?

René Adler beendet zum Saisonende 2018 seine aktive Fußball-Karriere.

Ein Auszug zum Karriereende Adlers aus einem Stern-Artikel:
Seine eigene von Höhen aber auch zahlreichen Verletzungen durchsetzte Karriere beurteilt Adler, der 2009 auf dem Sprung zum Stamm-Keeper bei Bundestrainer Joachim Löw stand, mit zwiespältigen Gefühlen:

„Meine Ängste und Zweifel waren meine größten Treiber. Aber …

SUBTRAKTIVE

Wenn Wünsche vom „falschen“ Selbst durchfärbt sind, können Ziele des „echten“ Selbst nicht erkannt werden.

Oder: Was ich in meiner Praxis nicht anbiete.

Leistungsoptimierung

Raucherentwöhnung

Abnehmen

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Unsere vertrauensvolle Begegnung beginnt bereits mit dem ersten Telefonat.

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Wortwärme – Praxis für psychische Metamorphosem
Sergiusz Glapa
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Entsteht hier entwicklungsbedingt (besonders in der pränatalen, also vorgeburtlichen Phase, und/oder Kindheit) aufgrund des Erlebens, welches immer individuell vom jeweiligen Menschen und seinem spezifischen psychischen System verarbeitet wird, im überwiegenden Anteil ein Gefühlsspektrum, welches sich überwiegend im Angstspektrum entfaltet, manifestieren sich hier Störungen wie generalisierte Angst, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen u.a.

Wo noch in der Kindheit und Jugend (leider immer seltener) diese Liebesdefizite ausgeglichen werden können, beginnt manchmal bereits mit dem Beginn des selbstständigen Lebens (Loslösung vom Elternhaus; wenn es denn überhaupt stattfindet), eine Störanfälligkeit für das erwachsen- eigenständige Leben.

Das uneigennützige Wollen (Liebe) und Ablehnen (Angst; aus ihr entspringt der Hass), wenn es pathologisch verdreht erlebt bzw. gelebt wird, kann zu Problemen im Eigen- und Fremderleben führen.

Das Wollen (eigennützige „falsche“ Liebe) fußt dann im unbewussten Angsterleben (Mangel) und kann zu Süchten und Machtstreben verleiten und dies auf persönlicher, partnerschaftlicher aber auch staatlicher Ebene.

Das Ablehnen (falsche Angst) des eigenen Lebensweges kann aus dem Überangebot an Wollen (falsche Liebe) der Eltern bzw. eines Elternteiles (wollen „es“ [das Kind] für sich) entstanden sein.

So sind in der menschlichen Erlebniswelt Liebe als auch Angst sich gegenseitig tarnend jeweils bipolar.

Selbstverständlich gibt es auch psychische Probleme, welche während diese durch das Erwachsenenleben ursächlich gebildet werden können, wie z.B. eine Traumatisierung infolge eines Unfalls oder einer Gewalteinwirkung. Doch auch hier wissen wir inzwischen, dass eine gefestigte Persönlichkeit mit einem niedrigen Angstvolumen (schmales Angstspektrum) mit solchen Traumata besser umgehen und auch besser verarbeiten kann.

Integrativ verstanden, bedingen – und damit sind ausschließlich deren positiven Aspekte bzw. Konzepte gemeint – damit die 3 Wiener tiefenpsychologischen Schulen nach Sigmund Freud (Wille zur Lust), Alfred Adler (Wille zur Macht) und Viktor Frankl (Wille zum Sinn) eine holistische Sicht auf die Tiefendimensionen der menschlichen Psyche. Ergänzt werden diese am sterblichen Menschen orientierten Anschauungen (Theoriegebilde) um die Höhenpsychologie – so müsste sie m.M.n. bezeichnet werden – Carl Gustav Jungs und damit die Individuation der überdauernden Seele aus der unbewussten Welt (Tiefenpsychologie) heraus in das bewusste Erleben von „SELBST“ und „WELT“.

Kategorisch eingeordnet lassen sich Franks Logotherapie und Jungs analytische Psychologie als Höhenpsychologien bezeichnen, da Sinn (Frankl) und Individuation (Jung) die Lust (Freud) wie auch die Macht (Adler) aus der Angst (Mangel) in die Liebe (Fülle) führen.

Und wie heißt es so schön: „Nach Höherem sollst Du streben!“

Diese Trennung von Ausdruck und Kennzeichnung ist von großer Wichtigkeit, um verstehen zu können, was dieser Ausdruck „Psychosomatik“ seinem innersten Wesen nach meinen kann.

Das was dieser Ausdruck „Psychosomatik“ also bedeutet ist Etwas, was keines von beidem – also Körper und Psyche – ist, beides jedoch in sich als Ausdruck verbindet.
Leicht zu erkennen ist jedoch, dass diese „Verbindung“ nicht klar zu verorten ist, wenn man sich nicht auf einen einseitigen Standpunkt zum Thema „Leib-Seele-Dualismus“ einlassen möchte.

Da der Körper (soma) und die Psyche (Atem, Hauch, Seele) zum einen materiell und zum anderen immateriell (zumindest ohne Masse/Gewicht) sind, ist eine eindeutige Zuordnung von Psychosomatik als materiell oder immateriell nicht möglich.

Wir finden hier also ein Phänomen vor, diese sogenannte „Verbindung“, welche nicht angefasst noch gefühlt werden kann. Sie ist unbekannt und unbewusst. Denn angefasst bzw. gefühlt werden kann nur ein psychisches Ereignis (z.B. Wut) oder ein physisches Gebilde (z.B. Magen).

So kann das eigentliche Wesen, diese Schnittstelle von Soma und Psyche, am ehesten mit einem Compiler (Link zu Wikipedia), also einem Computerprogramm, verglichen werden. In Analoga zum Menschen übersetzt und vermittelt der Compiler zwischen einer höheren Programmiersprache (psychisches System) – und damit auch den Eingaben [Gedanken u. Empfindungen (Gefühle, Affekte u. Emotionen), Bewertungen und Interpretationen] des Users (Benutzers) – und der Maschinensprache (direkte Ausführung im Prozessor mit weisungsgebendem Charakter an die umliegende Peripherie [Hardwarekomponenten]. Denken Sie hier an die reduktionistische biomedizinische Betrachtungsweise des Menschen als Maschine. So können wir hier symbolisch für die Maschinensprache die befehlenden und weisungsgebenden Informationsströme im Nerven-, Hormon- und Immunsystem erahnen, dem sogenannten „immunoneuroendokrinen Netzwerk“.

So wie also die Daten (Informationen) in Maschinensprache durch den Prozessor in den daran angeschlossenen Hardwarekomponenten ausgeführt werden, können wir uns hierzu analog die Eingabedaten im psychischen System denken, welche von einem uns unbekannten Compiler („Psychosomatik“) in die vom immunoneuroendokrinen Netzwerk (also von Nerven-, Hormon- und Immunsystem) und seiner untereinander gemeinsam genutzten biochemischen Sprache ausgeführt werden.

Vielleicht kann uns also die theoretisch schlüssige und praktisch funktionierende „Wissenschaft“ der Informatik mehr über den Biocomputer Mensch mitteilen, als eine Schulmedizin, welche selbst für sich keine „Wissenschaft“ ist, sondern sich ihr Menschenbild aus dem (überwiegend veraltetem) Wissen vieler Wissenschaften zusammengesetzt hat.

Die Psyche (Seele) des Menschen ist seitdem lediglich ein Nebenprodukt des „zellulären“ Nervensystems. So lässt sich besser verstehen, warum der Mensch bei einer Depression Anti-Depressiva verschrieben bekommt und bei Panik Beruhigungsmittel.
Doch die Reduktion des Menschen auf den Körper wurde nicht durch die im 19. Jahrhundert mehr und mehr aufkommende naturwissenschaftlich orientierte Medizin heraufbeschworen, sondern bereits ca. 1000 Jahre früher.
869 n. Chr. ereignete sich in Konstantinopel ein Konzil der Kirchenväter. Auf diesem Konzil wurde – kurz zusammengefasst – dem Menschen das Vorhandensein eines eigenen Geistes abgesprochen. Dogmatisch wurde also festgelegt, dass der Mensch nun mehr ein zweigliedriges Wesen sei, bestehend aus Körper (Soma) und Seele (Psyche).
Diese Kirchenväter offenbarten sich damit als Antichristen und als Widersacher des Jesus Christus, dem sie aber ihre Machtstellung eigentlich zu verdanken hätten.

Bis dahin empfand sich der Mensch in seiner Trichotomie als Körper, Geist und Seele. Ursprünglich betrachtet, machte somit nicht die moderne Schulmedizin von 1858 den Menschen zu einem „geistlosen“ Zellhaufen, denn dies wurde bereits von der Religion in einem Zeitraum von ca. 1000 Jahren vorbereitet.

Ihre Lebendigkeit, ja, Sie und Ihr Leben sind nichts weiter als eine mechanisch funktionierende Zellversammlung. Sie sind bloße Materie, wie ein Stein, nur mit mehr Bewegung und Funktion.
Wollen Sie das so sehen? Soll dies Ihre Wahrheit sein?

Ohne eine Diskussion anregen zu wollen: Was wäre geworden ohne diesen Beschluss dieser antichristlichen Kirchenväter in Konstantinopel 869 n. Chr.?

Wenn wir uns heute alle noch als Trichotomie von Körper, Geist und Seele empfinden würden? Zweifelsohne müssten wir hinsichtlich dieser Dreigliederung nach der Reihenfolge der Hierarchie fragen. Was steht über was und was wirkt wie und warum auf das andere?

Menschen, Könige und Herrscher, Organisationen, Ideologien und Theorien konnten „ihr eigenes“ Weltbild dem „gläubigen“ Menschen immer schon hypnotisch suggerieren, so wie es dem Zeitgeist eben entsprach und den eigenen Machtinteressen zugute kam.

Doch was die Benannten nicht konnten, war und ist, einen Einfluss auf das Wort und die Sprache zu nehmen. So können wir noch heute in Bezug auf Krankheit und Gesundheit in der Wortbedeutung des Wortes „Medikament“ die wirkliche Hierarchie der ursprünglichen Trichotomie des Menschen finden:
Das Wort „Medikament“ setzt sich zusammen aus den lateinischen Worten medicari, was heilen bedeutet, und mente das sich vom lat. mens ableitet, was u.a. für Geist, Gedanke, Sinn, Bewusstsein, Denken und Verstand steht.
Etymologisch und wörtlich übersetzt bedeutet also „Medica-mente“ = Heilen durch Denken.

Noch einmal zurück zur Begründerin der mechanistisch-materialistischen Medizin, der Zelle.
Und um dennoch bei der Sprache und dem Wort zu bleiben. Das althebräische Wort „zel“ bedeutet u.a. „Schatten“.
Wenn nun also der eindimensionale Mensch eine Ansammlung von Schatten (Zellen) ist, muss die Frage gestellt werden dürfen, was oder wer wirft diese(n) Schatten?

Braucht es dazu nicht Licht (Geist) und ein Objekt (Seele)?

Manch ein Mensch spürt in sich, was der richtige Beruf wäre, aber das eigene Selbstbild (Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit, Scham) lässt nicht zu, diesen zu sich selbst zugehörigen Weg einzuschlagen.

Doch wenn wir sehen, dass wir zwischen 30% und 50% unserer Lebenszeit mit der gewählten Arbeit verbringen, oder ihn leider bis zur Rente aushalten (Trost: Gehaltserhöhung, Urlaub, Krankschreibung), wäre es doch wichtig zu wissen, in welcher Tätigkeit ich sinnhaften Ausdruck finden kann.
Bei ca. 19.559 Studiengängen (Stand: Wintersemester 2018/19) und 326 Ausbildungsberufen kann einem die Berufswahl schon wie ein Suchen nach der berühmten Nadel im Heuhaufen sein.

Dabei ist es so wichtig in seinen jungen Jahren die richtige Wahl zu treffen, das zu sich Selbst zugehörige Fundament zu errichten, um auf diesem mit der erhaltenen Stabilität zahlreiche Konstruktionen (Lebensereignisse) kreativ und frei gestalten zu können.

Wenn Sie für sich Selbst diese Frage nach dem richtigen Beruf beleuchten möchten, kann der Weg in das Unbewusste mit Einsatz der Trance (Hypnose) möglicherweise eine Antwort bringen.

Von polaren Partnerschaften zur Unio Mystica

Es ist die innere geistige Sehnsucht, die femininen und maskulinen Energien in sich selbst „bewusst“ in einer „chymischen Hochzeit“ zu vereinigen. Das ist das Ziel. Und vorher werden eben diverse Abstufungen und Schattierungen und Nuancen dieses Endzieles der chymischen Hochzeit, der absolut geistigen Vereinigung seiner SELBST, in polaren Partnerschaften durchlebt. Und so ist es völlig „legitim“, dass Scheidungen und Trennungen auf dieser Odyssee vorkommen dürfen, um auf dem Weg zur „Unio Mystica“ weitere bedeutende Entwicklungsschritte in facettenreichen Partnerbezügen zu durchleben.

Erfolg durch Partnerportale?

Unzählige Partnerportale mit „scheinbar“ ausgeklügelten psychologischen Fragebögen und „wissenschaftlichen und seriösen“ Vermittlungsprinzipien und Matchingverfahren geben ihr Bestes ein Drittel der Bevölkerung ineinander verlieben zu lassen.

Trotz dieser „augenscheinlichen“ Motivation und der Vermarktung ihrer Erfolge bleibt die Anzahl der Singles konstant, und damit auch die Nachfrage nach Ein-Personen-Wohnungen.
Der Fehler liegt meines Erachtens im Fokus begründet, Menschen aufgrund ihrer Vorstellungen ihres „Tagesbewusstseins“ (eig. „Unbewusstheit“) einander zusammenzuführen.

Das Unbewusste als alternative zu Partnerportalen

Wie wäre es einmal das Unbewusste sprechen zu lassen?

Mit der Trance erhalten wir die Möglichkeit im Unbewussten, dem tatsächlichen Bewusstsein, die „bessere Hälfte“ ihrem eigentlichen Wesen nach zu erspüren. Dem Ideal-Partner mit dem zu begegnen, was die Partnerschaft tragen wird, dem Gefühl.
Zu fühlen, wie sich der Ideal-Partner anfühlt, was von ihm ausgeht, wie man sich selbst mit ihm fühlt, schafft ein größeres Verstehen für die Ausrichtung diesen zu finden.
Und so wird auch im Unbewussten eine Resonanzstruktur für eben einen solchen Partner aktiviert.

Voraussetzung so etwas in Trance erleben zu können ist pure Offenheit und das Vertrauen in das eigene Unbewusste. Der Glaube, dass mein Unbewusstes besser weiss wer am Besten zu mir passt.

So ist es notwendig in einem solchen Erfahrungs- und Erlebnisprozess Aspekte wie Aussehen und gesellschaftliche Rangordnung des Wunschpartners bewusst zu ignorieren.

Oftmals ist es vor so einer Erfahrung nötig, im Erwachsenen wirkende unbewusste infantile Nähe- und Abhängigkeitsbedürfnisse aufzuarbeiten.

Aber sie haben mich auch daran gehindert, alles aus meinem Talent rauszuholen. Meine Erwartung war höher.“ So hatte seine im Frühjahr des Jahres 2010 erlittene Rippenverletzung, die ihn um die WM-Teilnahme in Südafrika brachte, für Adler im Rückblick psychosomatische Gründe: „Ich bin davon überzeugt, dass mein Körper damals mit den Verletzungen darauf reagiert hat, dass ich mir zusätzlich zu diesem Druck von außen auch selbst einen immensen innerlichen Druck gemacht habe. Der Rippenbruch im Frühjahr 2010 war das Stoppschild meines Körpers.“
Quelle: https://www.stern.de/sport/fussball/ren%C3%A9-adler-beendet-karriere–vertrauen-in-den-koerper-ist-nicht-mehr-da-8690048.html

In der psychotherapeutischen Arbeit in Trance (Hypnose) können wir solchen Fragen nachgehen und die ursächlichen Gründe dafür aufarbeiten. Dabei geht es nicht um „blinde“ Mentalarbeit oder Suggestionshypnosen wie sie im (Hypnose-) Coaching dargeboten werden, sondern um eine grundsätzliche innere Verwandlung auf dem Weg, Leistung „natürlich“ abrufen zu können. Und zwar genau so wie es mir meinem Talent nach, wie „selbstverständlich“ möglich ist.

Warum sollte man keine Hypnose- oder Meditation-Apps nutzen?

Aus dem einfachen Grund, dass aufgrund der hypnotischen Wirkung die zusätzliche Abhängigkeit von der App und darunter liegend von dem technischen Gerät (z.B. Smartphone) geschaffen werden kann. Und diese Abhängigkeit ist in der heutigen Zeit bei vielen Menschen bereits zu stark. 

Der Mensch sollte in der Lage sein, „selbstwirksam“ die zu ihm gehörenden natürlichen Bewusstseinszustände herbeizuführen ohne auf technische Geräte angewiesen zu sein. Unabhängig von bereits besprochenen Inhalten einer Hypnose-App („Gehalt von Fertiggerichten“) kann der Anwender der Selbsthypnose eigene Suggestionen und sinnliche Inhalte auf sich selbst maßschneidern und würdigt dadurch seine eigene Individualität und Einmaligkeit. Durch dieses Vorgehen steigert der Anwender seine Sensibilität für seine eigene innere Kommunikation.

Sich mithilfe von Apps und Smartphones in Trance („Hypnose“) zu versetzen, bedeutet auch, eine hypnotisch-suggestible Verbindung „unbewusst“ zu solchen künstlichen Hilfsmitteln aufzubauen. Dies kann wiederum „unbewusst“ wirkend dazu führen, dass während andersartiger Nutzung z.B. eines Smartphones – ohne es „bewusst“ zu bemerken – eine stärkere Suggestibilität durch die unbewusste Aktivierung eines Trancezustandes entsteht. Dies kann besonders bei überwiegend negativen Informationsströmen (z.B. Nachrichten) zu einer nachhaltig wirksamen negativen Programmierung des Unbewussten führen und bestehendes Angstpotenzial (Energie) an Informationen koppeln. 

Das Smartphone wird dann ähnlich zu einem Reizauslöser der Trance, wie das Betrachten von Familienbildern oder das Berühren des Teddys aus Kindheitstagen.

Vorteile der Selbsthypnose

Die Vorteile der selbst herbeigeführten Selbsthypnose liegen in der Förderung der Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und Selbstverantwortung.

Es bestehen keine Bedenken vor der Beeinflussung durch einen Hypnotiseur, besser gesagt durch einen Suggestions-Sender.
Bei genügend Übung kann der Anwender der Selbsthypnose diese zu jeder Zeit und an jedem Ort unabhängig von technischen Hilfsmitteln oder durch Hilfe eines Hypnotiseurs für sich nutzen.

Nachteile der Selbsthypnose

Ein Nachteil bei der Übung der Selbsthypnose kann unter gewissen Umständen der mangelnde Glaube an die Wirksamkeit der Selbsthypnose sein, vor allem bei fehlender Überzeugung an die eigene Selbstwirksamkeit, und dem darunter liegenden Glauben, dass „andere“ grundsätzlich alles besser können als „ich“.

Bis die Selbsthypnose wirksam für sich selbst eingesetzt werden kann, muss einige Zeit geübt werden, bis Wirkungen erzielt werden können, was ungeduldigen Anwendern schwer fallen kann.
Problematisch kann es werden, wenn in der Selbsthypnose an „falschen“ Zielen und Wünschen gearbeitet wird. Hier kann durch den fehlenden Psychotherapeuten die Reflektion der Ziele und Wünsche nicht ausreichend erfolgen, was sich nachhaltig negativ auswirken kann. Besonders dann, wenn diese falschen Ziele aufgrund einer neurotischen Störung formuliert wurden.

Gibt es einen Nutzen der Selbsthypnose für Psychotherapie in Trance?

Definitiv ja. Denn durch das regelmäßige Üben der Selbsthypnose – aber auch Meditation – können in der trance-integrativen Psychotherapie leichter und schneller tiefere Trancestadien erreicht werden und der Patient kann therapeutisch Erarbeitetes zwischen den Sitzungen vertiefen.

Gerne begleite ich Sie dabei, die Selbsthypnose zu erlernen.

So erkennt der Archetyp „Mutter“ intuitiv in der Frau, welche neues Leben hervorgebracht hat, den Archetyp „Kind“ als Säugling in ihrer Welt erscheinend. So kann sie als „Versorgerin“ (Archetyp) die Mutter-Kind-Beziehung hervorbringen.

In der Tiefenpsychologie nach C. G. Jung als Archetypen oder Urbilder bezeichnet, waren diese strukturierenden und ordnenden Energien unserer Psyche bei Platon als Formen, oder Ideen der physischen (grobstofflich) und nicht-physischen (feinstofflich) Welt bekannt.

Archetypen können sich als stereotype Verhaltensweisen zeigen, z.B. als „Sadismus“ oder „Masochismus“; die Form von Instinkten annehmen und Routinen oder Wiederholungen und auch Beständigkeit in der Evolution ermöglichen.
Wir können sie als vorgefertigte dynamische Grundstrukturen der Psyche ansehen, welche unabhängig von Zeit und Raum, Generation, Kultur und Nation wirken.

Sie haben an sich keinen Inhalt, wie Organe unseres Körpers, aber doch eine spezifische Wirkung, wenn sie mit bestimmten Inhalten gefüllt werden.
Eine andere vereinfachte Vorstellung von ihnen, ist die einer leeren spezifischen Form, welche mit den jeweiligen einmaligen Inhalten gefüllt zum Vorschein kommt, z.B. als Disposition, Funktion, Bedürfnis, Fähigkeit und Bereitschafts- und Reaktionssystem.
Wenn sich beispielsweise eine Frau mit dem Archetyp „Mutter“ durch Empfängnis und später Geburt verbindet, eigentlich passiert dies durch dieses Lebensereignis „Schwangerschaft“ automatisch, ist sie zwar eine Mutter wie alle anderen Mütter auch, unterscheidet sich aber durch ihre eigene persönlich lebensgeschichtlich geprägte Individualität in ihrer gelebten Art und Weise vom Mutter-Sein von anderen Müttern. Dennoch haben alle diese Mütter welche im Kontakt mit dem Archetyp „Mutter“ stehen, das archetypisch „Mütterliche“ gemeinsam.

Tief verborgen im Unbewussten des Menschen liegen diese prä-existenziellen Urformen, fest verdrahtet mit unserem eigenen echten Selbst. Sie sind bereit, uns mit Ihren Energien und Eigenschaften bei der Bewältigung unseres Lebens zu helfen, es überhaupt in unserem vollen Potenzial und Gefühlsspektrum nutzen zu können.

Woher kommen Archetypen?

Archetypen kommen aus dem kollektiven Unbewussten. So wie der einzelne Mensch ein ihm persönliches Unbewusstes besitzt, was ihm trotz aller Erinnerungsanstrengung nicht zugänglich ist, aber mit dem „Hinübergehen“ (Trance) in das Unbewusste zugänglich wird; so weiß der „normale“ Mensch von diesem die Menschheit bzw. die geschaffene Welt beeinflussenden Energien nichts Wesentliches.

Und so wie das persönliche Unbewusste des einzelnen Menschen seinen Alltagsverstand (Tagesbewusstsein; eig. Unbewusstheit) beherrscht, so beherrscht das kollektive Unbewusste die gesamte Welt und das was in ihr existiert.

Archetypen können gänzlich in das Unbewusste abtauchen, von der Bildfläche der Gesellschaft verschwinden und sich im unbewussten Untergrund einen schöpferischen Wandlungsprozess durchlaufen um in neuer Gestalt, aber gleicher Funktion wieder zu erscheinen.

Auch bei den Göttern der Mythologien handelt es sich im menschlichen Erleben um Archetypen. Diese Kräfte der eigenen Seele wurden in Geschichten und Märchen symbolisch und literarisch zum Ausdruck gebracht. Vermächtnis und Erinnerung für den Menschen diese Kräfte in sich zu entfalten und als Selbstausdruck sicht- und erlebbar zu machen.

Archetypen stehen in dem uns unbewussten Raum unseres Bewusstseins untereinander in Verbindung und interagieren mit- oder gegeneinander.

Dunkelheit und Licht der Archetypen

In ihrem Wesen sind Archetypen auf der nicht erlösten, bzw. unreifen Ebene polar-paradox aufgebaut und können somit eine konstruktive wie auch destruktive Wirkung entfalten.

Schauen wir uns das am Beispiel des Archetypus „König“ an. Der König ist der vollendete Archetyp, der Inbegriff gereifter Männlichkeit. Der König verkörpert das Mann-Bewusstsein.
Seine unreifen bipolar dysfunktionalen Schatten sind die Archetypen „Tyrann“ und der „Schwächling“.
Der König (Mann-Bewusstsein) zeigt sich beim Jungen-Bewusstsein als das reife „göttliche Kind“. Die unreifen bipolar dysfunktionalen Schatten sind die Archetypen „Hochstuhl-Tyrann“ und „schwächlicher Prinz“.
Ohne darauf näher einzugehen, können Sie hier bereits erahnen, wie Erziehung statt Beziehung entsprechende Weichen stellen kann.

Welche Arten von Archetypen gibt es?

Eine grobe Einteilung kann man in geschlechtsunabhängige, maskuline, feminine, männliche und weibliche Archetypen vornehmen.

Zu den geschlechtsunabhängigen Archetypen gehören u.a. das Selbst, der Schatten, die Persona und der Engel.

Zu den männlichen Archetypen gehören beispielsweise der König, der Magier, der Krieger und der Liebhaber sowie die Anima.

Zu den weiblichen Archetypen gehören beispielsweise die Mutter, die Jungfrau, die Heilerin und die Amazone sowie der Animus.

Universeller betrachtet, erkennen wir Archetypen auch in den elementarsten Naturgesetzmäßigkeiten, also nicht nur im Menschen sondern auch im Pflanzen-, Tier- und Mineralreich. Zum Beispiel polar-reife Archetypen wie Aktivität und Passivität, Anziehung und Abstoßung und auch Vereinigung und Trennung. Diese Art von Archetypen sind als Grundenergien im gesamten Universum wirksam.
Lassen Sie uns das nochmal am Beispiel des Archetyps „Versorgerin“ nachvollziehen. Damit die zur Mutter gewordene Frau ihrem Kind, dem Säugling, die Brust geben kann, muss der Archetyp „Versorgerin“ von den elementaren archetypischen Energien von „Aktivität“, „Anziehung“ und „Vereinigung“ durchdrungen und angetrieben sein. Passiert dies nicht, kann es zu einer Wochenbett-Depression oder gar zur Ablehnung des Kindes oder einem ablehnenden Kind kommen.
Damit können wir erkennen, dass bei den Archetypen auch untereinander eine Hierarchie vorhanden ist und sie bei der Bildung spezifischer, z.B. arterhaltender Archetypen als elementare Archetypen miteinander interagieren und sie zu unpersönlichen Archetypen-Komplexen formieren.

Archetypen wirken in allen Umwelt-, Kultur- und Gesellschaftswelten, haben sich darin spezifisch ausgestaltet und entwickeln sich „mit der Zeit gehend“ beständig weiter.

Archetypen in Filmen

Weil sie Teil unserer Seele sind und damit mit uns fest verdrahtet in enger Beziehung stehen, können Sie von uns auch intuitiv wahrgenommen werden. Dies geschieht während wir Filme schauen, Märchen lesen oder Kunst betrachten. Aber auch als äußerst bedeutende Ideen in Politik, Religion und Wissenschaft sind sie omnipräsent.

Damit sind Archetypen einer der wesentlichen Gründe, warum wir uns beispielsweise beim Schauen eines Filmes einerseits so ergriffen fühlen können und andererseits auch inspiriert werden können. Dargestellt durch „Batman“, „Superman“, „Spiderman“ aber auch die Amazonenprinzessin „Xena“ veranschaulichen sie uns spezifische Grundmuster, welche durch unterschiedliche Figuren zum lebhaften Ausdruck gebracht werden können.
Wir können in die Welt dieser „Hauptdarsteller“ „emotional“ eintauchen, weil wir im tiefsten Unbewussten mit diesen Wesenszügen identisch sind. Solche Filme erzählen uns von den eigenen verborgenen Möglichkeiten und Kräften.
Es ist natürlich auffallend, dass in einer patriarchalen Gesellschaft, wozu auch Hollywood zählt, überwiegend der männliche Archetypus die Hauptfigur spielt, während wie in der Gesellschaft selbst die weiblichen Archetypen in den Nebenrollen wirken, wie z.B. das Bond-Girl als „Liebhaberin“ bzw. „Verführerin“.
In allen großen Filmen üben sie einen Reiz auf uns aus, und so geht es immer um bedrohliche Monster und unheimliche Feinde und Mächte, das Gute und das Böse, um Sehnsucht und Angst, Liebe und Hass.
Es geht um den ewigen Kampf von Gut und Böse. Bis das Böse im Menschen selbst aufgedeckt und integriert wird. Dann muss es nicht mehr als Gegenüber erscheinen.

Bedeutung der Archetypen für die Psychotherapie

Bei der psychotherapeutischen Arbeit geht es u.a. auch darum, die dysfunktionalen Schattenaspekte dieser Archetypen zu erkennen und in einen höhenwertigeren funktionalen Zustand, also einem für den Menschen konstruktiv-dienenden Prozess, zu transformieren.

Wenn nicht bewältigbare Ereignisse durch schicksalhafte Belastungen, traumatische Erfahrungen, psychische Entwicklungsdefizite und innere Konflikte den Zugang zu den Potenzialen der Archetypen versperren, ist es notwendig zuerst an den lebensgeschichtlichen Inhalten zu arbeiten, um die aufbauenden Aspekte der Archetypen danach leichter zu integrieren. Dann kann der Mensch, mehr im eigenen Selbst verwurzelt, mit diesen äußerst starken Kräften in seinem außer-halb (Welt) verantwortungsvoll umgehen und zum Nutzen seiner und anderer selbst einsetzen.

Doch vor der Arbeit mit den Archetypen, sollte die eigene Lebensgeschichte bei Vorliegen neurotischer Züge (Bei wem ist das nicht der Fall?) bearbeitet werden, sodass nicht wieder der Archetyp des „Übermenschen“ wie im Dritten Reich geschehen, sich aufgrund von unerkannten Scham-, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen – als Schattenaspekt des „echten“ höheren Selbst – des Menschen bemächtigt.

Der Schattenaspekt des Archetypen „Übermensch“ kann ganze Menschenmassen infizieren und ihnen das Gefühl größter Bedeutsamkeit vermitteln, und dann wird die Empfindung von Besonderheit, Grandiosität und Gottähnlichkeit (welche bei Kindern noch ganz natürlich vorkommt) in destruktiver Weise auf die Lebensbühne gehoben.

Erst nach der gründlichen Aufarbeitung neurotischer Züge, kann eine gesunde Beziehung zu den konstruktiven archetypischen Potenzialen und Gefühlsspektren harmonisch gelingen.

In Ausnahmefällen kann der therapeutisch geschaffene und begleitete Zugang zu einem wichtigen Archetypus eine Psychotherapie erst ermöglichen. Emotionale Stabilität und vorhandenes soziales Umfeld vorausgesetzt.

Denn es kann sich auch um eine symbolische Darstellung – wie in Träumen üblich – handeln, welche einen tief in das Unbewusste verdrängten Konflikt des jetzigen Lebens repräsentieren will.

Ob es sich nun um ein tatsächliches Vorleben handelt oder um eine symbolhafte Inszenierung des Gehirnes, ist für die therapeutische Wirksamkeit zweitrangig zu betrachten.

Reduktion von existenziellen Grundängsten

Ist ein spiritueller Glaube vorhanden, kann ein Eintauchen in ein Vorleben zu einer Reduktion von existenziellen Lebensängsten führen, da der Mensch nun eine erlebte und gefühlte Erfahrung seiner eigenen „Ewigkeit“ gemacht hat.

Chronologische Abfolge von Inkarnationen oder Gleichzeitigkeit aller Leben

Der Wunsch nach einer Reinkarnationstherapie setzt bei einem spirituell offenen Menschen voraus, an eine chronologische Zeit (horizontale Achse) zu glauben, und nicht an eine Gleichzeitigkeit der jemals gelebten Leben (vertikale Hierarchie). Denn was als „Karma“ (positiv wie negativ) in dieses Leben mitgenommen wurde, um es in diesem Leben „abzuarbeiten“, etwas anders zu machen oder eine geistige Entwicklungsaufgabe fortzuführen, kann auch durch die psychotherapeutische Bearbeitung des gegenwärtigen Lebens zur Klärung gebracht werden.

Voraussetzungen für eine Reinkarnationstherapie

Eine Reinkarnationstherapie sollte nur mit psychisch stabilen Menschen durchgeführt werden, um das Tagesbewusstsein des Menschen nicht zu überfordern. Daher sollte immer eine ausführliche Anamnese einer solchen Sitzung vorausgehen und ein Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Therapeut voraussetzen.