Raucherentwöhnung mit Hypnose

Warum eine suggestive Raucherentwöhnung mit Hypnose nicht die erste wahl ist

Die klassische Raucherentwöhnung wird sowohl von Hypnotiseuren (Coaches) als auch Hypnosetherapeuten (mit oder ohne Heilerlaubnis, approbiert oder nach dem Heilpraktikergesetz arbeitend) angeboten. Dabei ist der Anspruch innerhalb von wenigen Sitzungen (meist 1-2 Behandlungen) eine Abstinenz vom Rauchen der Zigaretten zu erreichen.

Warum kann eine Raucherentwöhnung mit Hypnose nicht das ursächliche Bedürfnis bearbeiten?

Selbst wenn sie vorgibt „ursachenorientiert“ zu arbeiten?

Dies liegt in der Tatsache begründet, dass übermäßig starke Suggestionen oktroyiert werden, und die Gründe, Zusammenhänge und Ursachen nicht ausreichend in genügend Sitzungen analysiert und transformiert werden.
Schließlich soll es schnell gehen und oftmals funktioniert ein solches Vorgehen, wie es so manche Bewertung im Internet „suggeriert“.

Da der Raucher entweder aus dem Konflikt „Rauchen schadet meiner Gesundheit“ oder auf Druck anderer Personen (z.B. Arzt, Partner, Kinder) sich gezwungen fühlt, etwas „gegen“ das Rauchen zu unternehmen, kommen solche Angebote gelegen.

Eine Symptomverschiebung kann die Folge sein, und damit ist nicht unbedingt das vermehrte Essen inkl. Gewichtszunahme gemeint („sehr gute“ Raucherentwöhnungen haben dies in ihrem Konzept bzw. Behandlungsmanual bereits bedacht), sondern Symptombildungen welche auf den 1. Blick nicht zu erkennen sind und dem neuen Nichtraucher erst einmal nicht auffallen und im Nachhinein vom „Nichtraucher“ nicht mit der „erfolgreichen“ Raucherentwöhnung in Verbindung gebracht werden.

Wenn Sie zunächst einmal wissen möchten, warum Sie „tatsächlich“ rauchen, führe ich gerne mit Ihnen eine Untersuchung in Trance durch, aber eben keine „klassische“ Raucherentwöhnung.

Nach oben